BUCH DER HASENGESCHICHTEN von Tom Seidmann- Freud

Das Buch der Hasengeschichten, Berlin Peregrin 1924.

Von Tom Seidmann-Freud, 1892 bis 1930.

Die Illustratorin und Kinderbuchautorin Tom Seidmann- Freud gehört zu Recht zu den bedeutendsten Bilderbuchkünstlerinnen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ihre Mutter Mitzi Freud ist die Schwester des Psychoanalytikers Sigmund Freud. Im Alter von 15 Jahren nimmt sie den männlichen Vornamen Tom an und trägt von dort an Männerkleidung. 1920 lernt sie den Schriftsteller Jakob  Seidmann kennen. Das Paar arbeitet intensiv zusammen. Sie gründen den Peregrin-Verlag, der sich hauptsächlich mit religiösen Themen befasst. Seidmann-Freud hat in den frühen 20. Jahren vieles zur Geschichte des modernen Kinderbuches beigetragen. Der Stil der Bilder wird immer wieder der neuen Sachlichkeit zugeordnet, die Bilder wirken aber noch heute in ihrer schlichten Machart überaus modern und zeitlos.

In dem Buch sind zwölf Geschichten oder Märchen  aus verchiedenen Kulturen der Welt zusammengestellt, in denen Hasen vorkommen. Dementsprechend sind die Texte von archetypischer Kraft und kommen gänzlich ohne jedwedes modische Beiwerk aus. Ein beeindruckendes Buch.

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