the pink elephant

Der Wind in den Weiden von Kenneth Grahame

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Erstmals erschienen 1908 in England bei Methuen Publishing Ltd.  2017 herausgegeben im NordSüd Verlag mit Illustrationen von Sebastian Meschenmoser. Sebastian Meschenmoser tritt hier ein schweres Erbe an, denn Der Wind in den Weiden von Kenneth Grahame wurde in der Vergangenheit unschlagbar gut von Ernest Shepard illustriert. Ich würde die Illstrationen von Shepard in in eine Reihe mit einem John Tenniel, einer Beatrix Potter oder einem Edward Ardizzone stellen.
Patrick Benson illustrierte das Buch in den 1990er Jahren als an die zeitlose Vorlage Shepards angelehnt und auch Meschenmoser macht nicht den Fehler, etwas völlig anderes und vermeintlich moderneres zu versuchen: er illustriert wieder eher im klassischen Stil, diesmal allerdings nicht in Federzeichnungen sondern etwas leichter und dynamischer mit Bleistift und Aquarell. Am besten gelingen ihm diese Zeichnungen in den Bildern, wo er einen colorierten Hintergrund hinzufügt; wo dieser fehlt, wirken die Illustrationen manchmal etwas unfertig. Zudem fügt er der Geschichte zahlreiche skizzenhafte Bilder in Öl hinzu, die als überaus gelungen bezeichnet werden dürfen. Eine schön illustrierte Ausgabe des Kinderbuch-Klassikers in der Übersetzung von Sybil Gräfin Schönfeldt über die Abenteuer der Tiere am Fluss, die jede Generation wieder neu für sich entdecken sollte.

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